Flüchtlingsarbeit

Ausschuss für Flüchtlingsfragen
Zunächst freue ich mich darüber, dass dieser Ausschuss von Mal zu Mal an Mitgliedern wächst, auch mit jungen Menschen. Und ich freue mich über das kontinuierliche Engagement aller.
Was haben wir bislang getan? Nach den Sommerferien hatten wir drei Mal in der Woche für je 90 Minuten einen ‚Sprach- und Willkommenstreff‘ angeboten. Wir wollten für Menschen, die fremd hier sind ein zusätzliches Willkommenszeichen setzen und mit den Mitteln, die wir zur Verfügung haben die deutsche Sprachenäher bringen. Unser Angebot wurde in verschiedenen Unterkünften und Einrichtungen publik gemacht. Beim ersten Mal kam – erst mal keiner. Nach einer gefühlten guten halben Stunde kamen dann doch bis zu 10 meist junge Menschen, die das Angebot wahrnehmen wollten. Und so wird dieses Angebot gerne angenommen – bei Wasser, Tee, Gebäck und Obst wird gelernt und auch viel gelacht. Es kommen viele immer wieder neu und regelmäßig; es kommen auch neue Menschen dazu – aus dem Irak, aus Afghanistan, Eritrea. Einige lernen sehr rasch, andere müssen die Schriftzeichen schreiben lernen. Durch die regelmäßigen Kontakte entstehen Beziehungen, entsteht Vertrauen. Im Dezember wird uns ein Sprachwissenschaftler über die Umsetzung von Grammatik eine Fortbildung geben. Das Angebot war eigentlich bis zu den Herbstferien gedacht. Nun wird es weiterlaufen bis wir feststellen, der Bedarf ebbt ab oder aber wir kommen an unsere Grenzen.
Im September hatten wir für Flüchtlinge, die in den Containern im Donnersbergring untergebracht sind einen Spielenachmittag angeboten – es kamen vor allem viele junge Männer. Bei Kaffee, Tee und Gebäck spielten wir miteinander, kamen so ins Gespräch, lachten viel, konnten ganz niederschwellig deutsche Sprache vermitteln und auch gespendete Fahrräder weitergeben. Nächste Angebote – siehe unter .
Das Kirchenasyl für die beiden jungen Männer aus Eritrea ist beendet. Nun suchen wir für beide eine Wohnung. Wenn Sie eine wissen oder selbst vermieten sollten – bitte sprechen Sie die beiden Pfarrer an.

Immer wieder werden Fahrräder für Flüchtlinge gebraucht und gesucht.
Wenn Sie ein Fahrrad abgeben möchten – stellen Sie es einfach in die Garage im Finkenweg 87; funktionstüchtig und verkehrssicher sollte es sein. Sollte es repariert werden, dann schicken Sie eine Mail. Auch hierfür herzlichen Dank fürs Engagement.
Für den Ausschuss: Pfarrer Andreas Schwöbel