Angebote für Senioren

Frauenkreis = Seniorenkreis

Der  ursprüngliche Frauenkreis  wurde umbenannt in Seniorenkreis, denn auch Männer sind herzlich willkommen.

Es ist ein Angebot für Seniorinnen und Senioren und findet alle 14 Tage montags von 15 – 16:30 Uhr statt. Bei  Kaffee und Kuchen bieten wir Ihnen ein Programm, das ein engagiertes Team liebevoll vorbereitet. Häufig sind zu bestimmten Themen Gäste eingeladen.
Weitere Informationen erhalten Sie im Gemeindebüro. Das aktuelle Programm:

Montag, 18.11.2019 / 15:00 Uhr
Vorbereiten auf Advent und Weihnachten
Wir basteln miteinander

Mittwoch, 04.12.2019 / 14:30 Uhr
Adventscafé

Donnerstag, 05.12.2019 / 14:30 Uhr
Adventscafé

Montag, 20.01.2020 / 15:00 Uhr
Wir starten in das Jahr 2020

Montag, 03.02.2020 / 15:00 Uhr
Ein Nachmittag mit Monika Vogel

Montag, 17.02.2020 / 15:00 Uhr
Wir feiern Fasching

Montag, 02.03.2020 / 15:00 Uhr
Bilder, Lieder und Geschichten aus Simbabwe

Freitag, 06.03.2020 / 17:00 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag in der Heilig Kreuz Kirche mit anschließendem Beisammensein im Pfarrsaal von Heilig Kreuz

Montag, 16.03.2020 / 15:00 Uhr
Besuch aus der jüdischen Gemeinde

Montag, 06.04.2020 / 15:00 Uhr
Passionsandacht, anschließend Fastenessen mit „Grüner Soße“ und Pellkartoffeln. – Ausgabe der „Fahrkarten“ für den Halbtagesausflug

Montag, 04.05.2020 / 13:00 Uhr
Halbtagesausflug nach Erbach

Montag, 11.05.2020 / 15:00 Uhr
Ökumenischer Senioren-Gottesdienst in der Matthäuskirche – anschließend Beisammensein im Gemeindehaus der Matthäusgemeinde

Montag, 08.06.2020 / 15:00 Uhr
Gespräch über die evangelische und katholische Kirche

Montag, 15.06.2020 / 14:00 Uhr
Abfahrt zum Oberwaldhaus ab Haltestelle „Am Kaiserschlag“

 

Sing-Café

Ein Angebot für Menschen mit Demenz und deren Angehörige
und für alle Interessierten

Einmal im Monat lädt die Matthäusgemeinde Senior(inn)en mit und ohne Demenz und deren Angehörige ein zum gemütlichen Beisammensein im Gemeindehaus bei Musik von anno dazumal und zu Kaffee und Kuchen mit Sahne. Die monatlichen Sing-Cafes sind mittlerweile ein fester Bestandteil unserer Gemeindearbeit geworden und werden durch das Demenz-Forum unterstützt. Außerdem bereitet ein großes und hilfsbereites Team sowohl inhaltlich als auch ganz praktisch diese Angebote vor.
Wir singen eifrig und aus vollem Herzen und mit kräftiger Stimme; Vergangenes wird wieder-geholt und erzählt; bekannte Lieder und vorweg eine kleine Andacht, am Ende ein gemeinsames Gebet und ohne Segen verabschieden wir uns nie. Vor allem aber – es entsteht so immer wieder neu eine Atmosphäre der Zusammengehörigkeit zwischen Menschen mit und ohne Demenz. Das ist unser Ziel, denn Demenz ist eine andere Art des Alterns. Schwer genug für alle. Doch, auch mal heraus kommen aus der häuslichen Situation, mit anderen Lachen und sich Austauschen – das ist unser Beitrag. Herzlich willkommen – beim nächsten Mal, wenn es wieder heißt:
„… aber bitte mit Sahne.“

Näheres können Sie im Gemeindebüro oder bei Pfarrer Andreas Schwöbel erfahren. Die nächsten Termine sind
(jeweils von 15:00 -17:00 Uhr):

Dienstag, 19.November 2019   „Schwarz-Weiß“

Dienstag, 10. Dezember 2019   „Adventus = Ankunft“

Dienstag, 21. Januar 2020   „Die Jahreszeiten“

Dienstag, 25. Februar 2020    „Fastnacht“

Dienstag, 24. März 2020    „Speisen als innere Heimat“

Dienstag, 21. April 2020    „Liebe“

Dienstag, 19. Mai 2020    „Darmstadt + Datterich“

Dienstag, 23. Juni 2020    „Frauen“

Dienstag, 18. August 2020    „1. Schulstunde“

Dienstag, 15. September 2020    „Wenn einer eine Reise tut“

Dienstag, 20. Oktober 2020    „Farbenfülle“

Dienstag, 17. November 2020    „Vom Mahlen und Backen“

Dienstag, 15. Dezember 2020     „Adventliche Stunde“

 

Angehörigentreff

Angehörige von Menschen mit Demenz

Seit Dezember 2015 gibt es zusätzlich zum Singcafé an jedem ersten Dienstag im Monat, um 17:30 Uhr einen Angehörigentreff, angeboten von Elke Seipp in den Räumen des Gemeindehauses.
Sollte sich der Termin ausnahmsweise einmal verschieben wegen Feiertagen, Ferien oder… > aktualisierte Termine siehe unter Terminleiste auf der Startseite

 

Trauerseelsorge

Gesprächskreis für trauernde Eltern im Seniorenalter

Am 11. Januar / 25. Januar /8. Februar / 22. Februar 2018 (10:00 -12:00 Uhr) fanden unter der Leitung der Trauerbegleiterin Frau Tabitha Oehler aus Weiterstadt und Frau Anja Gondolph Gesprächskreis-Termine für trauernde Eltern im Seniorenalter statt.
Frau Oehler schrieb dazu:Unsere Kinder bleiben immer unsere Kinder.Wir hören nicht auf unsere „Kinder“ zu lieben, wenn sie erwachsen sind.Wenn ein Kind vor den Eltern stirbt, hat man das Gefühl, dass die „Ordnung“ nicht mehr stimmt.Man verliert Boden unter den Füßen, fühlt sich verrückt und wird anderen und sich selbst fremd.Wie das eigentlich Unfassbare in Worte fassen? Wie kann es gelingen, mit diesem so ungeheuerlichen Verlust zu überleben?Vielleicht suchen Sie den Raum für Ihre Trauer in dem Sie Ihre Gefühle und Gedanken mitteilen, und ausdrücken dürfen, einen Raum, in dem Sie Menschen begegnen, die ähnliches wie Sie erleiden und die verstehen. In der Gruppe können die Erinnerungen zulassen, sich austauschen, spüren, dass Sie nicht alleine sind mit Ihrem Schmerz, sich gegenseitig den Rücken stärken und dazu ermutigen den eigenen Weg zu entdecken.Ein Angebot für ältere Erwachsene, die ein „Kind“ verloren haben.

Die Gruppenmitglieder treffen sich nach dem 22. Februar nun regelmäßig ohne Trauerbegleitung in „Eigenregie“ zum Austausch und Beisammensein, jeweils am Donnerstag Morgen im kleinen Gruppenraum in der Kirche.

 

Innovative Seniorenarbeit

Die katholische Kirchengemeinde Heilig-Kreuz und die evangelische Matthäusgemeinde, in Zusammenarbeit mit den im Stadtteil vorhandenen Vereinen, haben sich miteinander verständigt, unterschiedliche Aktivitäten anzubieten. Mit diesen Angeboten möchten wir mit Ihnen gemeinsam ins Gespräch kommen – Sie bitten, aus Ihren Leben und Ihren Erinnerungen in der Siedlung  zu berichten.
Neben dem Wort gehört auch das Bild dazu, wie war es damals und heute.
-Was macht das Leben in der Siedlung aus?-
Verschiedene Aktivitäten wurden durch einen kleinen Ausschuss für die kommenden Jahre geplant.

Wie im Jahr 2018 und 2019 wird es auch in 2020 einen Stadtteilrundgang durch verschiedene Straßen der „Siedlung“ geben. Zum Ausklang der Stadtteilbegehung werden wir bei einem kleinem Imbiss gemütlich zusammensitzen.

Auch wird wieder ein Erzähl-Café mit Erinnerungen von Zeitzeugen und Bildmaterial vom Aufbau und Leben im Stadtteil Heimstätte in früheren Zeiten angeboten werden.

  • Ein Erzähl-Café fand am 2.11.2019 mit dem Thema „unsere Altstadsiedlung“ in Hl. Kreuz statt.

Vergangene Aktivitäten:

Am 25. Mai 2019 trafen sich ca. 80 Interessierte im Rahmen der Innovativen Seniorenarbeit zum 2. Stadtteilrundgang. Es standen die Entstehung, der Aufbau und die Besonderheiten der Buchenland- und Donausiedlung auf dem Programm.

Am Startpunkt Buchenlandheim begann die Führung zunächst durch die Buchenlandsiedlung. Frau Erika Schäfer von der Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen berichtete informativ und aufschlussreich in einem kurzen Exkurs durch das Foyer und den Saal des Buchenlandheimes über dessen Entstehung, bevor sie dann weiter durch die Straßen „Am Eichbaumeck“ und „Buchenlandweg“ führte. Im Eichbaumeck erzählte sie u.a. über die Besonderheit der Anordnung der Häuser, dem sogenannten D-Zug.

Nach einer Stunde übernahm dann Herr Josef Lach, Landrat a.D. in der Fünfkirchner Straße die Führung durch die Donausiedlung. Herr Lach, aufgewachsen in der Donausiedlung, wusste überaus lebendig und spannend über ihre Entstehung nach dem Krieg zu berichten. Anschaulich wurden seine Ausführungen durch die mitgebrachten Fotografien aus den Anfängen.

Bei beiden Führungen wurde deutlich, wie schwer es für die Familien und jungen Menschen nach Vertreibung, Flucht oder Auswanderung nach dem Krieg war, in einem neuen, unbekannten Land Fuß zu fassen und heimisch zu werden. Parallelen zur heutigen Flüchtlingssituation zeigen sich.

Schlusspunkt des 2. Stadtteilrundganges war dann auf dem Schulfest der Friedrich-Ebert-Schule.

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Am 21.04.2018 fand unser erster Stadtteilrundgang, ein Angebot der Innovativen Seniorenarbeit, statt.
Die Altsiedlung stand am Anfang der Rundgänge.
Es erfolgte eine Wanderung bis ca. 12:30 Uhr durch verschiedene Straßen
mit Erzählungen vom Aufbau der Gebäude, Besonderheiten, Herkunft der Straßennamen, Anekdoten.

Folgende Straßen wurden „erwandert“
1. Unter den Golläckern
2. Am Klingsacker
3. Am Eichbaumeck
4. Pulverhäuserweg mit Hl. Kreuz Kirche
5. An der Maitanne
6. Am Burgwald
7. Friedrich-Ebert-Schule
8. Heimstättenweg mit Abschluss Matthäuskirche

und die 80-100 Interessierten erhielten von Herrn Hans-Jürgen Luft (aus Archiven und aus Erzählungen der letzten Zeitzeugen) gesammeltes Wissen, Fakten, Kurioses über den Aufbau der Siedlung, bevor die Zeitgeschichte zerbröselt…

Am Ende der Wanderung stand im Gemeindehaus von Matthäus eine Suppe und Getränke auf dem Tisch zur Stärkung  und zum gemütlichen Beisammensein.

Angedacht ist auch eine Plakatierung von besonderen Gebäuden der Siedlung.
Die notwendigen Klärungen sind eingeleitet.
Heimat gibt Geborgenheit, Sicherheit, hier wachsen soziale Lebensbezüge, man hat
ein Zuhause. Das Wichtigste um sich zu integrieren.
Heimat – da geht es eben auch um Gefühle und Sehnsüchte, um das ganz Persönliche.

Wie wertvoll Heimat ist, erfährt jeder und jede, der oder die die eigene Heimat verlassen musste. Diese Erfahrungen haben viele Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg machen müssen. Sie wurden aus ihrer Heimat vertrieben, mussten Haus und Hof und Freunde hinter sich lassen. Viele ältere Menschen der Siedlung können sich daran heute noch sehr gut erinnern.
Sie wollen wir miteinander ins Gespräch, in die Begegnung bringen mit der jungen Generation, um voneinander zu lernen, was Heimat ist.

  • Angebot:
    Erzähl-Café mit einer Bilderausstellung und Kaffee und Kuchen
    am 3.11.2018 im Gemeindehaus von Hl. Kreuz

Der Einladungen folgten 60-70 interessierte Personen – alle Tische im Gemeindehaus von Hl. Kreuz waren besetzt, man lauschte den Erzählungen der Zeitzeugen, die Gäste beteiligten sich mit eigenen Erinnerungen, ein reges „Miteinander ins Gespräch kommen“ entwickelte sich. Ein lebendiger Nachmittag, dem unbedingt eine Fortführung folgen sollte.