Angebote für Senioren

Frauenkreis

Der Frauenkreis ist ein Angebot für Seniorinnen und Senioren – ja: auch wenn es der vorzeiten entstandene Name anders nahelegt: Männer sind auch willkommen! Alle 14 Tage montags von 15 – 16:30 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen und ein Programm, das ein engagiertes Team liebevoll vorbereitet. Häufig sind zu bestimmten Themen Gäste eingeladen.
Weitere Informationen erhalten Sie im Gemeindebüro. Das aktuelle Programm:

Montag 19.11.2018 / 15:00 Uhr
„Tod und Auferstehung“  – ein besinnlicher Nachmittag

Mittwoch 05.12.2018 / 14:30 Uhr 
Adventscafé

Donnerstag 06.12.2018 / 14:30 Uhr 
Adventscafé

Montag 14.01.2019  / 15:00 Uhr
Spiele-Nachmittag

Montag 04.02.2019 / 15:00 Uhr
„Mit dem Igelball Verspannungen lösen und die Durchblutung fördern“
Ein Nachmittag mit Monika Vogel

Montag 18.02.2019 / 15:00 Uhr
Bilder, Lieder und Geschichten aus Slowenien

Freitag 01.03.2019 / 17:00 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag in der Heilig-Kreuz-Kirche
mit anschließendem Beisammensein im Pfarrsaal von Heilig Kreuz

Montag 04.03.2019 / 15:00 Uhr
Wir feiern Fasching

Freitag 22.03.2019 / 14:08 Uhr
Abfahrt ab Haltestelle „Am Kaiserschlag“ ins Café Blänkle

Montag 08.04.2019 / 15:00 Uhr
Passionsandacht
anschließend Fastenessen mit „grüner Soße“ und Pellkartoffeln

Montag 06.05.2019 / 13:00 Uhr
Halbtagesausflug nach Speyer

Montag 20.05.2019 / 15:00 Uhr
Ökumenischer Senioren-Gottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche
Danach laden wir Sie zu einer leckeren Suppe in den Pfarrsaal ein.

Montag 17.06.2019 / 14:08 Uhr
Abfahrt zum Oberwaldhaus ab Haltestelle „Am Kaiserschlag“

 

Sing-Café

Ein Angebot für Menschen mit Demenz und deren Angehörige
und für alle Interessierten

Einmal im Monat lädt die Matthäusgemeinde Senior(inn)en mit und ohne Demenz und deren Angehörige ein zum gemütlichen Beisammensein im Gemeindehaus bei Musik von anno dazumal und zu Kaffee und Kuchen mit Sahne. Die monatlichen Sing-Cafes sind mittlerweile ein fester Bestandteil unserer Gemeindearbeit geworden und werden durch das Demenz-Forum unterstützt. Außerdem bereitet ein großes und hilfsbereites Team sowohl inhaltlich als auch ganz praktisch diese Angebote vor.
Wir singen eifrig und aus vollem Herzen und mit kräftiger Stimme; Vergangenes wird wieder-geholt und erzählt; bekannte Lieder und vorweg eine kleine Andacht, am Ende ein gemeinsames Gebet und ohne Segen verabschieden wir uns nie. Vor allem aber – es entsteht so immer wieder neu eine Atmosphäre der Zusammengehörigkeit zwischen Menschen mit und ohne Demenz. Das ist unser Ziel, denn Demenz ist eine andere Art des Alterns. Schwer genug für alle. Doch, auch mal heraus kommen aus der häuslichen Situation, mit anderen Lachen und sich Austauschen – das ist unser Beitrag.Herzlich willkommen – beim nächsten Mal, wenn es wieder heißt:
„… aber bitte mit Sahne.“

Näheres können Sie im Gemeindebüro oder bei Pfarrer Andreas Schwöbel erfahren. Die nächsten Termine sind
(jeweils von 15:00 -17:00 Uhr):

Dienstag, 20. November 2018   „Das Kreuz – mehr als ein Symbol“

Dienstag, 11. Dezember 2018   „Adventzauber“

Dienstag, 22. Januar 2019   „Der Jahreslauf“

Dienstag, 19. Februar 2019   „Fastnacht“

Dienstag, 26. März 2019   „Märchenhafte Welt“

Dienstag, 07. Mai 2019   „Gefiederte Freunde, beflügelnde Worte“

Dienstag, 04. Juni 2019   „Mit ihrer Hände Arbeit – Berufe in der Bibel“

Dienstag, 20. August 2019   „Schlager um 1960“

Dienstag, 17. September 2019   „Traditionen“

Dienstag, 15. Oktober 2019   „Heilpflanzen und Kräuter“

Dienstag, 19.November 2019   „Schwarz-Weiß“

Dienstag, 10. Dezember 2019   „Adventus = Ankunft“

 

Angehörigentreff

Angehörige von Menschen mit Demenz

Seit Dezember 2015 gibt es zusätzlich zum Singcafé an jedem ersten Dienstag im Monat, um 17:30 Uhr einen Angehörigentreff, angeboten von Elke Seipp in den Räumen des Gemeindehauses.
Sollte sich der Termin ausnahmsweise einmal verschieben wegen Feiertagen, Ferien oder… > aktualisierte Termine siehe unter Terminleiste auf der Startseite

 

Trauerseelsorge

Gesprächskreis für trauernde Eltern im Seniorenalter

Am 11. Januar / 25. Januar /8. Februar / 22. Februar 2018 (10:00 -12:00 Uhr) fanden unter der Leitung der Trauerbegleiterin Frau Tabitha Oehler aus Weiterstadt und Frau Anja Gondolph Gesprächskreis-Termine für trauernde Eltern im Seniorenalter statt.
Frau Oehler schrieb dazu:Unsere Kinder bleiben immer unsere Kinder.Wir hören nicht auf unsere „Kinder“ zu lieben, wenn sie erwachsen sind.Wenn ein Kind vor den Eltern stirbt, hat man das Gefühl, dass die „Ordnung“ nicht mehr stimmt.Man verliert Boden unter den Füßen, fühlt sich verrückt und wird anderen und sich selbst fremd.Wie das eigentlich Unfassbare in Worte fassen? Wie kann es gelingen, mit diesem so ungeheuerlichen Verlust zu überleben?Vielleicht suchen Sie den Raum für Ihre Trauer in dem Sie Ihre Gefühle und Gedanken mitteilen, und ausdrücken dürfen, einen Raum, in dem Sie Menschen begegnen, die ähnliches wie Sie erleiden und die verstehen. In der Gruppe können die Erinnerungen zulassen, sich austauschen, spüren, dass Sie nicht alleine sind mit Ihrem Schmerz, sich gegenseitig den Rücken stärken und dazu ermutigen den eigenen Weg zu entdecken.Ein Angebot für ältere Erwachsene, die ein „Kind“ verloren haben.

Die Gruppenmitglieder treffen sich nach dem 22. Februar nun regelmäßig ohne Trauerbegleitung in „Eigenregie“ zum Austausch und Beisammensein, jeweils am Donnerstag Morgen im kleinen Gruppenraum in der Kirche.

 

Postsiedlungstreff

Seniorentreff in der Postsiedlung  (Quartiersladen Binger Str. 8 b)

Mittwoch, den 28. November 2018 von 15 bis 18 Uhr:
Thema: Advent  – bei Tee und Gebäck
Alle sind herzlich willkommen. Anmeldungen sind nicht nötig. Wir freuen uns aber, wenn Sie etwas mitbringen
– ein Bild, eine Erzählung, ein Buch…

 

Innovative Seniorenarbeit

Die katholische Kirchengemeinde Heilig-Kreuz und die evangelische Matthäusgemeinde, in Zusammenarbeit mit den im Stadtteil vorhandenen Vereinen
haben sich miteinander verständigt, unterschiedliche Aktivitäten anzubieten,
die zum Ziel haben, mit Ihnen gemeinsam ins Gespräch zu kommen.
Sie zu bitten, Ihr Leben in der Siedlung ins Gespräch zu bringen.
Neben dem Wort gehört auch das Bild dazu, wie war es damals und heute.
-Was macht das Leben in der Siedlung aus?-
Verschiedene Aktivitäten wurden durch einen kleinen Ausschuss für die kommenden Jahre geplant.

Wie im Jahr 2018 wird es auch in 2019 + 2020 einen Stadtteilrundgang durch verschiedene Straßen der „Siedlung“ geben (dann wird die Buchenlandsiedlung und die Ungarnsiedlung Ziel der Rundgänge sein);

Auch wird wieder ein Erzähl-Café mit Erinnerungen von Zeitzeugen und Bildmaterial vom Aufbau und Leben im Stadtteil Heimstätte in früheren Zeiten angeboten werden.
Die Veranstaltungstermine werden wir zeitnahe veröffentlichen.

Vergangene Aktivitäten:

  • Angebot der Innovativen Seniorenarbeit war ein
    Stadtteilrundgang am 21.04.2018.
    Die Altsiedlungstand am Anfang der Rundgänge.
    Termin war der 21.04.2018
    es erfolgte eine Wanderung bis ca. 12:30 Uhr durch verschiedene Straßen
    mit Erzählungen vom Aufbau der Gebäude, Besonderheiten, Herkunft der Straßennamen, Anekdoten.

Folgende Straßen wurden „erwandert“
1. Unter den Golläckern
2. Am Klingsacker
3. Am Eichbaumeck
4. Pulverhäuserweg mit Hl. Kreuz Kirche
5. An der Maitanne
6. Am Burgwald
7. Friedrich-Ebert-Schule
8. Heimstättenweg mit Abschluss Matthäuskirche

und die 80-100 Interessierten erhielten von Herrn Hans-Jürgen Luft (aus Archiven und aus Erzählungen der letzten Zeitzeugen) gesammeltes Wissen, Fakten, Kurioses über den Aufbau der Siedlung, bevor die Zeitgeschichte zerbröselt…

Am Ende der Wanderung stand im Gemeindehaus von Matthäus eine Suppe und Getränke auf dem Tisch zur Stärkung  und zum gemütlichen Beisammensein.

Angedacht ist auch eine Plakatierung von besonderen Gebäuden der Siedlung.
Die notwendigen Klärungen sind eingeleitet.
Heimat gibt Geborgenheit, Sicherheit, hier wachsen soziale Lebensbezüge, man hat
ein Zuhause. Das Wichtigste um sich zu integrieren.
Heimat – da geht es eben auch um Gefühle und Sehnsüchte, um das ganz Persönliche.

Wie wertvoll Heimat ist, erfährt jeder und jede, der oder die die eigene Heimat verlassen musste. Diese Erfahrungen haben viele Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg machen müssen. Sie wurden aus ihrer Heimat vertrieben, mussten Haus und Hof und Freunde hinter sich lassen. Viele ältere Menschen der Siedlung können sich daran heute noch sehr gut erinnern.
Sie wollen wir miteinander ins Gespräch, in die Begegnung bringen mit der jungen Generation, um voneinander zu lernen, was Heimat ist.

  • Angebot:
    Erzähl-Café mit einer Bilderausstellung und Kaffee und Kuchen
    am 3.11.2018 im Gemeindehaus von Hl. Kreuz

Der Einladungen folgten 60-70 interessierte Personen – alle Tische im Gemeindehaus von Hl. Kreuz waren besetzt, man lauschte den Erzählungen der Zeitzeugen, die Gäste beteiligten sich mit eigenen Erinnerungen, ein reges „Miteinander ins Gespräch kommen“ entwickelte sich. Ein lebendiger Nachmittag, dem unbedingt eine Fortführung folgen sollte.